Für eine klinisch-prospektive Doktorarbeit in der Gastroenterologie suchen wir eine engagierte Doktorandin/einen engagierten Doktoranden.
Im Rahmen der Studie werden Patient*innen mit Hepatozellulärem Karzinom (HCC), Cholangiokarzinom (CCC) sowie Lebermetastasen vor, während und nach einer systemischen Therapie untersucht. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, ob sich die mittels transkutaner Elastographie (FibroScan) gemessene Gewebesteifigkeit von Lebertumoren im Therapieverlauf verändert und ob diese Veränderungen mit dem radiologischen Therapieansprechen in CT/MRT korrelieren. Dabei sollen insbesondere Unterschiede zwischen verschiedenen Tumorentitäten und Therapieverfahren untersucht werden.
Aufgaben im Rahmen der Doktorarbeit:
* Screening und Einschluss geeigneter Patient*innen
* Nachverfolgung der eingeschlossenen Patient*innen
* Durchführung der transkutanen Elastographie (FibroScan) vor, während und nach der Therapie
* Auswertung der CT-/MRT-Bildgebung vor und nach der Therapie
* Erfassung, Zusammenführung und statistische Auswertung der erhobenen Daten
Die Durchführung der Elastographie wird umfassend angeleitet. Vorkenntnisse in der Durchführung des FibroScans sind daher nicht erforderlich. Die Messungen können Montag bis Freitag erfolgen in der gastroenterologischen Ambulanz.
Außerdem werden regelmäßige Treffen stattfinden, um Fragen zu klären und die weiteren Schritte zu besprechen.
Die Arbeit bietet die Möglichkeit, unmittelbar klinisch tätig zu sein, Patient*innen prospektiv zu betreuen und eine moderne, nicht-invasive diagnostische Methode kennenzulernen. Bei erfolgreicher Durchführung und entsprechender Datenlage besteht zudem die Möglichkeit zur gemeinsamen Publikation der Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Paper.
Interesse an klinischer Forschung, selbstständigem Arbeiten und Gastroenterologie sind wünschenswert.